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  1. Am frühen Abend kabelte Tatjana Melamed euphorisch aus Parbubice in Tschechien: „Wir sind Europameister!“ Die Begeisterung hatte sich bei der Trainerin der DSB-U12-Mädchen auch noch zwei Stunden später nicht gelegt, als sie im Telefonat sagte: „Das war wirklich der Hammer, was heute passiert ist. Wir sind sehr, sehr glücklich.“ In der siebten und letzten Runde traf am heutigen Samstag Team Germany 1 ausgerechnet auf Team Germany 3. Psychologisch, so Melamed, sei diese Auslosung schwierig für die Mädchen gewesen. Aber Team 1 mit Yuefan Chen und Tiffany Tu meisterte die Hürde, siegte in zwei engen Duellen 1,5:0,5 gegen Isabella Artemenko und Sara Vignesh. Weil zeitgleich Polen gegen die Türkei verlor, „was wir niemals erwartet hatten, weil die Polinnen Favoritinnen und so stark waren“, sagte Melamed, blieb am Ende Gold für die jüngste deutsche Nationalmannschaft. 9,5 Punkte aus sieben Partien. Die bessere Wertung als die Silber-Mädchen aus der Ukraine. Aus deutscher Sicht war dieser erste Titelgewinn bei einer Junioren-WM seit 2019 (damals im U18-Open) nicht der einzige Grund zum Jubeln: Das Schwestern-Team Dora Peglau und Charis Peglau holte Bronze bei der weiblichen U18.

  2. Von Gerhard Dyballa
    Pressewart des Deutschen Blinden- und Sehbehinderten-Schachbundes (DBSB)

    Die 25. Auflage der Senioren-Einzelmeisterschaft des Deutschen Blinden- und Sehbehinderten Schachbundes (DBSB) fand vom 2. bis 9. Juli zum zweiten Mal im Hotel Stadt Baunatal bei Kassel statt. Das Hotel verfügt über 51 individuell eingerichtete Zimmer und Suiten mit insgesamt 99 Betten, nach Wahl mit Dusche oder Badewanne. Es wurde von den Senioren des DBSB für dieses Turnier ausgewählt, da dort sehr oft für die Blindenvereine Veranstaltungen durchgeführt wurden und die Teilnehmer stets mit der Einrichtung zufrieden waren. Wie mir Teilnehmer des Turniers mitteilten, bot das Hotel auch in diesem Jahr ideale Spielbedingungen in einem großen Raum. Alle hatten an den großen Tischen viel Platz, nicht nur für ihre Blindenschachbretter, sondern auch für das übrige Spielmaterial.

  3. Ganz klar, sagt John Heinrich, das sei der größte Erfolg seiner bisherigen Schachkarriere. Und natürlich bekomme dieser Pokal, der erste Platz beim Kandidatenturnier der Deutschen Meisterschaft einen Ehrenplatz. Aber, wenn man genau darauf blickt, was dieser 19-Jährige aus Zschopau geleistet hat, so ist dieser überraschende Erfolg (der mit der Qualifikation für die Meisterklasse im kommenden Jahr verbunden ist) vor allem ein Beispiel dafür, wie viele Schach-Karrieren sich im Schatten der Großmeister, der großen Turniere, entwickeln. John Heinrich verlor in Dresden keine Partie, landete vor DSB-Toptalent Hussain Besou und holte sich zusätzliche 42 Elo-Punkte dazu. Seine Elo-Zahl steigt damit auf 2398. Könnte man ihn als Self-Made-Man des Schachs bezeichnen, als Selfmade-Titelträger? John Heinrich muss ein bisschen schmunzeln bei dem Begriff, dann aber findet er Gefallen daran: „Ja, das passt, weil ich mir alles selbst erarbeitet habe.“

  4. Der Deutsche Schachbund baut seine Geschäftsstelle gezielt aus und gewinnt dabei drei Persönlichkeiten, die das neue Kapitel des Verbandes aktiv mitgestalten werden. Mit Sandra Schmidt, Jonas Jansen und Emma Korn setzt der DSB ein klares Signal: näher an der Basis, moderner aufgestellt und mit einem klaren Bekenntnis, Schach für alle zu öffnen.

  5. Anruf in Halle an der Saale, im Haus Becker. Die Freude, die die ganze Familie erfasst hat kriecht förmlich durchs Telefon. „Wir sind natürlich in die Knie gegangen vor dem deutschen Meister“, sagt Katharina Becker, die Gattin von Michael Becker – und lacht. „Schon toll, was er da geschafft hat.“ Ihr Mann, 69 Jahre alt, hat die Deutsche Einzelmeisterschaft der Schachspieler mit Behinderung gewonnen. 5,5 Punkte aus sieben Partien. Dank besserer Wertung landete er in Dresden vor dem punktgleichen Reza Mohammed Ghadimi. Es ist wahrlich nicht Beckers erster Titel, die Wohnung ist voll mit Pokalen, die das bezeugen – aber diesmal ist etwas anders als sonst. „Der Pokal ist so schön, dass er ihn im Wohnzimmer stehen lassen darf“, sagt Katharina Becker. Da muss auch Michael Becker schmunzeln: „Ja, das ist schon eine besondere Ehre. Wobei ich sagen muss, dass viele der anderen Pokale, die ich gewonnen habe, auch wirklich potthässlich und somit nichts fürs Wohnzimmer sind.

  6. Ob das langsam zur DSAM-Final-Tradition wird? In der letzten Nacht in Dresden war wieder ein Feuerwehr-Einsatz – so wie im vergangenen Jahr auch in Bad Wildungen. Damals musste nach einem Wolkenbruch die überflutete Tiefgarage ausgepumpt werden. Diesmal war es ein klassischer Feueralarm, der die Teilnehmer, „zum Teil im flotten Nachtzeug“, wie Turnier-Fotografin Ingrid Schulz lächelnd feststellte, aus dem Maritim-Hotel trieb: „Die DSAM wird halt nie langweilig.“ Stimmt. Auch nicht als Event – und sportlich schon gar nicht. Besonders beeindruckend für Turnierchefin Sandra Schmidt: Der Siegeszug von Tugrul Türel von den Schachfreunden München in der A-Gruppe, also dem stärksten Teilnehmerfeld. Fünf Punkte aus fünf Partien. „Sensationell, unglaublich, einfach irre - bei dieser Konkurrenz so eine Performance abzuliefern“, so Schmidt. Zum Lohn darf Türel im kommenden Jahr beim Kandidatenturnier der Deutschen Einzelmeisterschaft starten.

  7. Seit Samstag, dem 25. Juli 2026, um 9.10 Uhr liefert die DWZ-Abfrage auf schachbund.de ihre Daten aus dem neuen Wertungsportal. Damit ist der letzte Baustein des 2023 beschlossenen Softwareprojekts an seinem Platz – und zugleich der sichtbarste: Beim Blick auf die eigene Spielerkarte fällt sofort auf, dass die Deutsche Wertungszahl (DWZ) deutlich höher ausfällt als bisher.

  8. Zehn Tage lang war Dresden im Juli 2026 die Hauptstadt des deutschen Seniorenschachs. Im Rahmen des deutschen Schachgipfels wurden zwischen dem 17. und dem 26. Juli drei Deutsche Meisterschaften ausgespielt: die 38. Deutsche Senioren-Einzelmeisterschaft im klassischen Schach, die 31. Deutsche Senioren-Schnellschachmeisterschaft und die Blitzmeisterschaften der Senioren in den Altersklassen 50+ und 65+. Wer die Bilanz dieser Woche in einem Satz sucht, findet sie beim DSB-Seniorenreferenten Wolfgang Cleve-Prinz: „Was für eine Woche! 305 Seniorinnen und Senioren! Elo-Durchschnitt über 1940! Lächelnde Gesichter! Zufriedene Schiedsrichter!"

  9. Tag 11 beim Schachgipfel 2026 in Dresden: Nach neun Tagen klassischer Deutscher Meisterschaft ging es direkt weiter mit den nationalen Titeln im Blitzschach. Einige Spielerinnen und Spieler aus der Meisterklasse stellten sich erneut der Herausforderung und kämpften in insgesamt 23 beziehungsweise 29 Runden um die Titel der Deutschen Blitzmeisterin und des Deutschen Blitzmeisters. Dabei gab es in beiden Wettbewerben spannende Entscheidungen: Während Rasmus Svane seinen Titel in der Offenen Klasse erfolgreich verteidigte, konnte sich bei den Frauen Josefine Safarli die deutsche Blitzkrone sichern und die Deutsche Nummer Eins Dinara Wagnerhinter sich lassen.

  10. Ein Remis gegen Dmitrij Kollars reicht dem 18-jährigen Großmeister in der Schlussrunde zum Titel. Leonardo Costa ist Deutscher Meister 2026. Im Siegerinterview spricht er über sein bestes Turnier, mentale Stärke, die Nationalmannschaft und seinen möglichen Weg zum Schachprofi. Die Anspannung wich erst, als das Remis endgültig feststand. Leonardo Costa hatte in der neunten und letzten Runde der Deutschen Meisterschaft gegen Dmitrij Kollars genau das Ergebnis erreicht, das er für den Titel benötigte. Nach neun intensiven Turniertagen beim Schachgipfel in Dresden darf sich der 18-Jährige Deutscher Meister 2026 nennen. „Sensationell“, sagte Costa unmittelbar nach der Partie. „Ich bin sehr glücklich. Egal, wie gut man sich auf ein Turnier vorbereitet: Man kann so einen Sieg nie fest einplanen. Es gehört immer auch ein Quäntchen Glück dazu.“ Vor der Schlussrunde hatte Costa gemeinsam mit Luis Engelan der Tabellenspitze gelegen. Den Grundstein dafür legte er am Vortag mit einem wichtigen Schwarzsieg gegen den bis dahin führenden Bennet Hagner. Das Remis gegen Kollars brachte Costa schließlich auf sechs Punkte aus neun Partien und über die Ziellinie.

  11. Mit einem Sieg gegen Kateryna Dolzhykovasichert sich Jana Schneiderbeim Schachgipfel in Dresden ihren zweiten deutschen Meistertitel. Die 24-Jährige beendet das Turnier ungeschlagen mit sieben Punkten aus neun Partien. Im Siegerinterview spricht sie über die dramatische Schlussrunde, ein neues Gefühl der Leichtigkeit, ihre Masterarbeit und den Rückenwind für die Schacholympiade. Als Kateryna Dolzhykova ihre Hand zur Aufgabe ausstreckte, fiel die Anspannung von Jana Schneider ab. Die Schlussrundenpartie war entschieden – und Schneider wusste, dass sie zumindest den geteilten ersten Platz und damit ein mögliches Stechen sicher hatte. Doch dazu sollte es nicht mehr kommen. Am Nachbarbrett gewann Lara Schulzegegen die punktgleiche Dinara Wagner. Damit stand fest: Jana Schneider ist alleinige Deutsche Meisterin 2026.Mit sieben Punkten aus neun Partien setzte sie sich einen halben Zähler vor Lara Schulze durch. Sarah Papp wurde Dritte, Dinara Wagner belegte aufgrund der Feinwertung den vierten Platz. Schneider blieb während des gesamten Turniers ungeschlagen und kam auf fünf Siege und vier Remis. „Es hört sich noch ein bisschen unreal an“, sagte Schneider wenige Minuten nach ihrem Triumph. „Ich kann es noch gar nicht richtig glauben.“

  12. Man könnte sagen: Der Mann ist auf Nummer sicher gegangen. Vier Mal ist er in dieser Saison zu Vorrundenturnieren der Deutschen Schach-Amateuermeisterschaft angetreten, gleich drei Mal hat er sich fürs Finale qualifiziert: in Hannover (Platz sieben), Travemünde (Platz drei) und Magdeburg (Platz sechs). Und da natürlich eine Qualifikation komplett ausreicht, ist er in Dresden dabei. Zum zweiten Mal Finalteilnehmer, nach 2019. Damals belegte er mit zwei Punkten Rang 31 in der A-Gruppe. „Die DSAM“, sagt David Riemay, „ist das ideale Einsteigerturnier. Ich liebe das Format auch, weil es als Fünf-Runden-Turnier am Wochenende, gut mit Beruf und Familie zu vereinbaren ist. Aber“, und dann kommt der Seufzer, „die A-Gruppe ist ein sehr hartes Pflaster.“ Auch für einen wie ihn, der als der Schach-Erklärer gilt. Denn David Riemay kennen die meisten nur unter dem Namen Schachpanda.

  13. Die vorletzte Runde der Deutschen Meisterschaften beim Schachgipfel in Dresden hat die Titelkämpfe noch einmal komplett geöffnet. In der offenen Meisterklasse übernahm Leonardo Costamit einem Sieg gegen Spitzenreiter Bennet Hagner gemeinsam mit Luis Engeldie Tabellenführung. Bei den Frauen nutzte Jana Schneider das Remis von Dinara Wagner und schloss durch einen überzeugenden Sieg zu ihr auf. Vor der Schlussrunde verspricht damit sowohl die DEM als auch die DFEM maximale Spannung.

  14. Spannender könnte die Schlussphase der Deutschen Meisterschaften in Dresden kaum sein. Zwei Runden vor Schluss ist sowohl in der offenen Meisterklasse als auch in der Frauen-Meisterklasse noch alles offen. Während Bennet Hagner trotz eines Remis seine Führung verteidigte, verkürzte Alexander Donchenko mit einem spektakulären Sieg gegen Niclas Huschenbeth den Rückstand auf die Spitze. Bei den Frauen behauptete Dinara Wagner mit einem Erfolg über Lisa Sickmann die Tabellenführung, doch Kateryna Dolzhykovableibt nach ihrem dritten Sieg in Folge dicht auf den Fersen.

  15. In der Kategorie 50+ bleibt nach der 7. Runde Lokalmatador Dieter Kaiser (SG Grün-Weiß Dresden) mit einem halben Punkt Vorsprung an der Tabellenspitze. Der an Nummer 12 gesetzte Kaiser hielt am Spitzenbrett mit Schwarz gegen IM Cliff Wichmann (ESV Nickelhütte Aue) remis und steht nun bei 6 Punkten, Wichmann folgt mit 5,5.

    Kaisers Turnierleistung liegt bislang bei rund 2500 – über 300 Punkte über seiner Elozahl von 2166!

  16. Michael Rütten berichtet:

    Am Samstag, 29.06.26 fand in der Ettlinger Schlossgartenhalle die 42. Auflage der Deutschen Blitzmannschaftsmeisterschaften statt. Der Ausrichter hatte sich anlässlich seines 100-jährigen Vereinsjubiläums um die Ausrichtung beworben. Bei Außentemperaturen um 40 Grad, waren die Spielbedingungen in der klimatisierten Halle ganz hervorragend. Nach kurzen Eröffnungsworten durch Dr. Thomas Weber, den Vorsitzenden des SK Ettlingen, bedankte sich Bundesturnierdirektor Michael Rütten beim Veranstalter und allen teilnehmenden 26 Mannschaften. Hauptschiedsrichter Ege Yigit Ünsal eröffnete das Turnier mit Freigabe der ersten Runde.

  17. Wer Rebekka Schuster googelt, der bekommt exakt jenen Eindruck von ihr, den sie selbst so beschreibt: „Ich glaube, mein Tag hat mehr als 24 Stunden.“ Das gilt für ihr Berufsleben – aber auch für ihr Hobby: Schach. Sie ist der Prototyp der vielfältig aktiven Schachspielerin und -funktionärin. Die Leidenschaft für den Schachsport wurde ihr quasi in die Wiege gelegt. „Mein erster Schachausweis wurde mir ausgestellt, als ich ein Jahr alt war“, sagt sie und lacht: „In dem Alter sitzt man natürlich nur da und bewegt die Figuren.“ Die Figuren bewegen, wesentlich zielsicherer als damals, wird sie auch beim Schachgipfel in Dresden. Rebekka Schuster, 41, von der SG 1871 Löberitz hat sich fürs Finale der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft qualifiziert. Beim DSAM-Turnier in Travemünde. Als sie danach nach Hause kam, standen ihrer Töchter Clara und Isabell, beide auch Schachspielerinnen, 15 und 17 Jahre alt, schon an der Eingangstür und empfingen die erfolgreiche Mama mit „Finaaaaaale“-Rufen.

  18. Am 20. Juli fanden sich im Orgbüro der Volunteers insgesamt 14 Schachfreundinnen und Schachfreunde zum K.-o.-Löseturnier ein, das im Rahmen des Schachgipfels in Dresden ausgetragen wurde. Gelöst wurde nach dem Ausscheidungssystem: Alle Teilnehmer erhielten dieselbe Zweizüger-Aufgabe gleichzeitig vorgelegt und mussten den Schlüsselzug – den ersten Zug von Weiß – so schnell wie möglich per Buzzer anzeigen. Eine richtige Antwort brachte einen Punkt, eine falsche ging automatisch an die Gegnerin oder den Gegner. Von Runde zu Runde stiegen die Anforderungen: Achtel- und Viertelfinale wurden im Modus „Best of 3" gespielt, das Halbfinale „Best of 5" und das Finale schließlich „Best of 7".

  19. Die sechste Runde der Deutschen Meisterschaften brachte in beiden Meisterklassen wichtige Weichenstellungen. In der offenen Klasse verteidigte Bennet Hagner mit einem Remis im Spitzenduell gegen Luis Engeldie Tabellenführung. Bei den Frauen endete die Siegesserie von Titelverteidigerin Dinara Wagner: Kateryna Dolzhykova fügte der Favoritin die erste Niederlage des Turniers zu und machte das Rennen um den Titel wieder völlig offen.

  20. ++ Nachtrag, 22.07.2026: Noch sind mehrere Plätze frei. Alle Infos & Anmeldung ++

    Am 25. und 26. Juli 2026 lädt der Deutsche Schachbund zum fünften Mal zur Bundesvereinskonferenz ein – diesmal im Rahmen des Schachgipfels in Dresden. DSB-Vizepräsident Jannik Kiesel erklärt im Interview, warum sich die Anreise lohnt: „Wer sich fragt, wie andere Vereine Mitglieder gewinnen, Ehrenamtliche entlasten oder neue Angebote schaffen, bekommt hier nicht nur Antworten, sondern auch viele Ideen zum Mitnehmen."

    Im Mittelpunkt stehen sechs praxisnahe Workshops, die zentrale Themen der modernen Vereinsarbeit aufgreifen. Jörg Schulz, ehemaliger Geschäftsführer der Deutschen Schachjugend, zeigt, wie gutes Jugendtraining aussieht und wie Vereine junge Menschen langfristig ans Schach binden. Parallel dazu widmet sich Dr. Rainer Kempe dem Seniorenschach und stellt unter dem Motto „Miteinander – Füreinander" vor, wie aktives Schachleben auch im Alter gelingen kann. Bettina Bensch, Preisträgerin des Goldenen Chesso 2026, beleuchtet, warum Mädchen und Frauen besondere Angebote brauchen und wie Vereine diese Zielgruppe erfolgreich ansprechen. Malte Ibs diskutiert gemeinsam mit den Teilnehmenden die aktuellen Herausforderungen von Schachvereinen – von der Mitgliedergewinnung bis zur Entlastung Ehrenamtlicher. Jannik Liebelt zeigt, wie Onlineschach das Vereinsleben sinnvoll ergänzen kann und neue Zielgruppen erschließt. Rüdiger Bock schließlich gibt praktische Tipps, wie Turniere gezielt zur Mitgliedergewinnung und Vereinspräsentation eingesetzt werden können.

    Da jeweils zwei Workshops parallel stattfinden, empfiehlt Kiesel, als Verein mit mehreren Personen anzureisen: „So nimmt man deutlich mehr mit."

    Die Teilnahme kostet 10 € pro Person. Alle Informationen zur Anmeldung und kurze Beschreibungen der Workshops findet ihr hier.