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  1. Sie ist eine von vier Millionenstädten Deutschlands und nach Berlin die zweitgrößte. Hamburg ist als das "Tor zur Welt" bekannt und genießt durch seinen Hafen bereits seit Jahrhunderten eine sehr große Bedeutung im Außenhandel unseres Landes. Das schlägt sich auch in anderen Bereichen des Lebens nieder. Der größte Schachverein Deutschlands mit über 700 Mitgliedern hat hier seine Heimat und mit der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft (DSAM) werden in fast jedem Jahr neue Superlative bei den Teilnehmerzahlen der Qualifikationsturniere in der Hansestadt gesetzt.

  2. Am 15. und 16. Dezember stehen die 5. und 6. Runde der Schachbundesliga auf dem Programm. In Hockenheim kämpfen mit dem Gastgeber, dem SC Viernheim und der SG Solingen drei der vier verlustpunktfreien Teams um die Spitzenplätze der Liga. Der Titelfavorit, Baden-Baden, hat in Deizisau mit Zugzwang München und Augsburg zwei Pflichtaufgaben zu erfüllen. Außerdem sind Dresden und Hofheim Gastgeber in der dritten Doppelrunde.

  3. „When you see a good move, look for a better one.“ (Wenn du einen guten Zug siehst, suche nach einem besseren.)

    Diese Worte stammen von einem der berühmtesten Schachspieler der Welt, Emanuel Lasker. Er war der zweite offizielle Schachweltmeister der Welt und das 27 Jahre hintereinander. Gelebt hat er von 1868 bis zum 11. Januar 1941. Emanuel Lasker begann schon mit 11 Jahren Schach zu spielen und führte dies bis ins hohe Alter fort. In seinen späteren Jahren machte er dies sogar zu seinem Beruf und verdiente damit sein Geld. Jedoch war er auch Doktor in der Mathematik und schrieb Bücher über die Philosophie. Anlässlich seines 150. Geburtstages gab es an unserer Schule ein Match zwischen Lehrern und Schülern.

  4. Am Mittwoch, dem 19. September 2018, fand am Nidersächsischen Internatsgymnasium Bederkesa (NIG) die erste öffentliche Jugend-Stadtmeisterschaft in der Stadt Geestland statt. Die Stadtmeisterschaft wurde vom Deutschen Schachbund im Rahmen des „Lasker-Tag des Schachs“ gefördert.

  5. Vom 6. bis 14. Oktober 2018 fand das 9. BBCC-Turnier (Baltic Sea Braille Chess Cup) im Aura-Hotel in Timmendorfer Strand statt. In Anbetracht der Tatsache, dass gleichzeitig die 17. Internationale Offene Deutsche Meisterschaft stattfand, kann die Besetzung des BBCC-Turniers mit 22 Spieler/innen aus vier Nationen durchaus als sehr gut bezeichnet werden. Schachfreunde aus Belgien, der Schweiz und Österreich waren vertreten. Auch ist es bemerkenswert, dass von 22 Teilnehmer/innen 6 Frauen waren. Eine beachtliche Quote!

  6. Das vom Deutschen Schachbund ausgerufene Emanuel-Lasker-Jahr hat die Bremer Schachgesellschaft v. 1877 zum Anlass genommen, ein Jugendturnier am 4. November 2018 in den Weserterrassen in Bremen zu organisieren (siehe Ausschreibung unten). Dem Aufruf, der an alle Vereine des Landesschachbundes und alle Schulen in Bremen und Bremerhaven ging, folgten 60 Kinder und Jugendliche. Außerdem hat die gute Zusammenarbeit mit der lokalen Presse zur Verbreitung der Informationen über Emanuel Lasker und das Turnier beigetragen.

  7. Bereits im vergangenen Jahr ist in der „Konzeption Leistungssport“ festgelegt worden, dass für den A- und B-Kader solche Spielerinnen und Spieler nominiert werden, die im Hinblick auf mögliche Einsätze in der Nationalmannschaft als geeignete Kandidaten angesehen werden und entsprechend gefördert werden sollen. 2019 stellt die Mannschafts-Europameisterschaft (23. Oktober - 3. November) in Batumi den Saisonhöhepunkt dar. Das bedeutet jedoch nicht, dass in Einzelfällen nicht Spieler aufgrund besonderer Leistungen im Vorfeld der Nominierung für die Nationalmannschaft berücksichtigt werden können, was auch im zu Ende gehenden Jahr der Fall gewesen ist.

  8. Die Trainerakademie Köln des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) ist die "zentrale Aus- und Fortbildungsstätte für Trainerinnen und Trainer im Leistungssport. Die Akademieverfügt über besondere Studienbedingungen, die durch die Einbindung in das Lizenzsystem des DOSB und die enge Zusammenarbeit mit den Spitzenverbänden einerseits, und der Kooperation mit den Einrichtungen des deutschen Spitzen- und Leistungssports andererseits geprägt sind." (Quelle: www.trainerakademie-koeln.de)

    Seit dem 28. November 2018 gehört der Deutsche Schachbund als 69. Mitglied zur Trainerakademie. Neben dem DOSB und der Stiftung Deutsche Sporthilfe gehören die 16 Landessportbünde und einige Dutzend Sportspitzenverbände der Akademie an. Auf der Mitgliederversammlung der Akademie wurde der DSB einstimmig in den Verein aufgenommen.

  9. Die Antworten auf unsere Fragen aus dem Lasker-Quiz für den Monat November wurden durch unsere Jury ausgewertet. Die Fragen unseres Historieexperten Dr. Michael Negele waren sehr anspruchsvoll und erwiesen sich zum wiederholten Male zum Teil auch als sehr schwierig. Trotzdem kamen allein vier Teilnehmer auf über 6 Punkte von acht möglichen.

  10. Mit dieser Kombination stehen Sie auf Gewinn: das brandneue ChessBase 15 -Megapaket und dazu gratis die große MasterClass DVD Emanuel Lasker!

    ChessBase ist die persönliche Schach-Datenbank, die weltweit zum Standard geworden ist. Und zwar für alle, die Spaß am Schach haben und auch in Zukunft erfolgreich mitspielen wollen. Ex-Weltmeister Vishy Anand hat das neue ChessBase 15 schon getestet: „Awesome! Love the reference and the replay!”

    Mit dem ChessBase 15 Megapaket bekommen Sie außer dem brandneuen ChessBase 15 Programm auch die neue Mega Database 2019 mit 7,4 Mio. Partien und über 70.000 Meisteranalysen. Dazu das ChessBase Magazin Jahres-Abo (DVD + Heft) und die ChessBase-Premium Mitgliedschaft für ein Jahr!

  11. Die 18. Offenen Senioreneinzelmeisterschaften von Mecklenburg-Vorpommern vom 28.11. bis 6.12.2018 mit 184 Teilnehmern im Ostseebad Binz auf Rügen fanden nach 9 Runden mit familiärer Abschlussfeier und der Siegerehrung einen würdigen Abschluss. Dass damit gleichzeitig ein Ende dieses äußerst beliebten Turniers in der Binz-Therme verknüpft sein soll, will noch niemand so recht glauben, aber der langjährige Turnierleiter und Seniorenreferent von Mecklenburg-Vorpommern Gerhard Krüger ist auf der Suche nach einem Nachfolger bisher nicht fündig geworden.

  12. Unser Lasker-Quiz neigt sich dem Ende entgegen. Der zwölfte und letzte Monatswettbewerb läuft bereits und wir schulden Ihnen noch die Auflösungen für Oktober und November. Mit der Auswertung des Monats Oktober wollen wir beginnen.

    Die Fragen unseres Historieexperten Dr. Michael Negele waren wieder sehr anspruchsvoll und erwiesen sich zum Teil auch als sehr schwierig. Trotzdem kamen die Besten auf über 8 Punkte von neun möglichen.

  13. Am Sonnabend, dem 19. Januar 2019, führt der DSB mit seinem Partner ChessBase in dessen Räumen in Hamburg ein Seminar für den Umgang mit ChessBase 15 durch. Der Lehrgang richtet sich ausschließlich an Trainer des Deutschen Schachbundes mit einer aktiven A-Lizenz und ist kostenlos. Der Trainerlehrgang zeigt die Möglichkeiten, ChessBase 15 bei der Präsentation im Training, beim Erstellen von Trainingsmaterial und beim Training selbst einzusetzen. Der Trainer wird durch diesen Lehrgang in die Lage versetzt, ChessBase effizient für seine Zwecke zu nutzen, aber auch seinen Schülern den Umgang mit ChessBase beizubringen, so dass diese eigenständig mit ChessBase arbeiten können.

    Das siebenstündige Seminar wird geleitet von keinem Geringeren als den Erfinder und Chefprogrammierer von ChessBase und Fritz, Matthias Wüllenweber, sowie Martin Fischer, der landauf und landab unterwegs ist, um Schachspielern die ChessBase-Produktpalette vorzustellen und Wissen zu den Produkten zu vermitteln.

  14. Am vergangenen Samstag, dem 1. Dezember, fand in der Grundschule „Dr. Emanuel Lasker“ in Ströbeck das traditionelle Familienschachturnier statt. In diesem Jahr stand das Turnier unter einem besonderen Zeichen und wurde sehr sorgsam und umfangreich vorbereitet.

  15. Sie gehörten viele Jahre zur Weltspitze, qualifizierten sich zu unterschiedlichen Zeiten für die Kandidatenwettkämpfe um die Weltmeisterschaft - Vlastimil Hort (74) und Robert Hübner(70). Hort scheiterte im Viertelfinale 1977 unglücklich am Exweltmeister Boris Spasski, als er in der vorletzten Partie in Gewinnstellung die Zeit überschritt. Hübner spielte 1971 im Viertelfinale, 1980 scheiterte er erst im Finale an Kortschnoi, 1983 schied er gegen Smyslow durch Losentscheid aus und 1991 spielte er noch einmal ein Achtelfinale.

    Hort und Hübner spielten zwar unzählige Partien seit 1969 gegeneinander, doch zu einem richtigen Match kam es wohl nur 1979 in Hamburg. In diesem vom Warenhauskonzern Karstadt gesponserten Trainingsmatch über sechs Partien siegte Hübner mit 3½:2½ (+2 =3 -1). Sieben Jahre zuvor saßen sich die Beiden auch noch bei einem EM-Länderkampf BRD gegen ČSSR gegenüber und trennten sich 1:1 am Spitzenbrett.

    Ein Wiedersehen am Brett gab es nun am 1. Dezember in Leipzig. In der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität spielten sie ein Minimatch über zwei Schnellschachpartien. Robert Hübner siegte mit 1½:½.

  16. Der europäische Fernsehsender Eurosport, der sich sonst bevorzugt Fussball, Tennis, Radsport, Snooker, dem Winter- oder dem Motorsprt widmet, blickt heute abend eine Stunde lang auf die Schachweltmeisterschaft in London zurück. Laut eurosport.de ist um 18.33 Uhr der Beginn der Sendung (siehe Grafik), die man wahrscheinlich auch im Livestream mitverfolgen kann. Andere (deutschsprachige) Quellen nennen einen Beginn um 18.45 Uhr. Eine Wiederholung ist für morgen 12.00 Uhr geplant.

  17. Anlässlich des Lasker-Schachtags zum 150-jährigen Jubiläums des deutschen Schachweltmeisters Emanuel Lasker hat die Schachabteilung des Blau-Weiss Buchholz erstmalig am 29. November 2018 ein Jedermannturnier durchgeführt.

    Vorher im Programm an diesem Tag stand ein Kindertraining, in dem die kleinsten Schachfreunde von unserem Kinder- und Jugendtrainer Marcus Hamann die drei „goldenen Regeln“ einer Eröffnung lernten. Es folgte ein Taktiktraining für fortgeschrittene Spieler und Spielerinnen. Thema war natürlich das Lasker-Opfer (doppeltes Läuferopfer). Schlussendlich skizzierte Bastian Schönherr die Schachkarriere und Biographie von Emanuel Lasker u.a. anhand von ausgewählten Partiefragmenten mit der einen und anderen taktischen Raffinesse zum Selberlösen. Schwerpunkt des Vortrags war der Aufstieg Laskers zum Schachweltmeister, die Rivalität mit Siegbert Tarrasch, der knappe Sieg gegen Schlechter 1910 und seine wohl größte Turnierleistung in St. Petersburg 1914.

  18. Ilja Schneider machte einen halben Punkt weniger als bei seiner ersten Meisterschaft 2015, als er knapp vor Andreas Heimann gewann. Und mit René Stern machte ihm diesmal ein anderer Kontrahent das Siegen schwer. Am Ende distanzierte er den gebürtigen Rostocker zwar um zwei Punkte, doch während des Turniers lag Stern auch schon mal 2½ Punkte vor ihm. Ein Punkt resultierte dabei aus seiner Niederlage im direkten Duell. Doch nach 28 Runden hatte der neue Meister den Titelträger von 2013 eingeholt - auch dank eines unnachahmlichen Endspurts mit elf Siegen. Herzlichen Glückwunsch!

    Platz drei belegte etwas überraschend Marco Riehle, der ein ausgesprochener Blitzschachexperte zu sein scheint. Seine Elo im Blitzschach ist um 141 Punkte höher als die im Schach mit langer Bedenkzeit. Den undankbaren vierten Platz belegte der mitfavorisierte GM Michael Bezold, der allerdings zu viele Punkte bei den Teilnehmern der unteren Tabellenhälfte liegenließ.