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Faszination Schach - Schachtage im Aquis-Plaza Aachen
Bereits über 150.000 Kinder kamen, um die „Faszination Schach“ von Großmeister Sebastian Siebrecht als Erlebnisschachprogramm zu rocken. Spiel, Spaß und Begeisterung pur! Das Aquis-Plaza ist zum siebten Male Ausrichter der beliebten Kinderschachinitiative. Oberbürgermeister Dr. Michael Ziemons hat die Schirmherrschaft übernommen. Die Vorsitzende des Ausschusses für Schule und Weiterbildung und zweite Bürgermeisterin, Ulla Griepentrog wird zusammen mit Centermanager Duc Tiep Dang und der ersten Schulklasse der Hugo-Junkers-Realschule am Montag, den 7. September 2026 um 10.00 Uhr den Eröffnungszug der Schachtage ausführen.
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Wenn die Tochter dem Papa gratuliert: "Ohne ihn wäre ich heute nicht das was ich bin."
Ein ganz Großer des deutschen Schachsports feiert heute seinen 70. Geburtstag: Thomas Pähtz. Nicht nur, weil er bei der DSAM als Gastgroßmeister häufig als sehr nahbar zu erleben war: Ein Großmeister mit Aura – und zum Anfassen. Wir lassen einige Menschen zu Wort kommen, die ihn sehr gut kennen.
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Yuefan Chen: In Peking am Brett, Deutschland im Herzen.
Eines vorneweg: Ihr Deutsch ist perfekt. Kein Wunder, denn Yuefan Chen besucht eine deutsche Schule. Gemeldet ist sie für den Düsseldorfer Schachverein 1854. Auch das soweit ganz gewöhnlich. Aber, und jetzt kommt es: Die Zwölfjährige wohnt in Peking, spielt aber mit voller Leidenschaft für den Deutschen Schachbund. Und das immer erfolgreicher. 2024 holte sie bei der Jugend-EM in Prag Silber bei der U10. 2026 gewann sie erst den Deutschen Meistertitel U12 in Willingen – und im August Gold im Team mit Tiffany Tu bei der EM in Pardubice, Tschechien. Es war der erste EM-Triumph für den DSB seit sieben Jahren. Zeit für die DSB-Öffentlichkeitsarbeit, mit dieser jungen Spielerin mal in Kontakt zu treten – Luftlinie 7.300 Kilometer. Lest selbst, wie spannend und aufregend ein Schachleben auch in jungen Jahren schon sein kann.
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„Wie doof bist du denn, Junge?" – Was Linh Trans neues Buch mit dem Schachgipfel zu tun hat
Als Linh Tran am 17. Juli beim Schachgipfel in Dresden auf dem Podium saß und über Mädchen- und Frauenschach diskutierte, kannten die meisten im Saal sie als das, was sie heute ist: fünffache Tischfußball-Weltmeisterin, Unternehmerin, eine der bekanntesten Stimmen, wenn es um Frauen im Sport geht. Nur wenige wussten, dass sie fast zehn Jahre lang etwas ganz anderes war – eine der stärksten Nachwuchsspielerinnen Hessens, Deutsche Vizemeisterin U16, Elo über 2100.
Beim Gipfel hat sie diese beiden Welten selbst zusammengebracht: mit einem Kicker-Charity-Event, bei dem 1.300 Euro für das Mädchen- und Frauenschach zusammenkamen, und mit einem sehr offenen Gespräch darüber, warum Mädchen im Schach oft aufhören – und was sie zum Bleiben bringt.
Am 2. September erscheint nun ihre Autobiografie „Aus dem Handgelenk – warum ich Weltmeisterin im Tischkickern werden musste". Ein gutes Stück davon spielt am Schachbrett, und eine Szene daraus passt genau zu dem, was auf dem Podium in Dresden verhandelt wurde.
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Senioren-Mannschaftsmeisterschaften 2026: Titelverteidiger unter Druck
Vom 14. bis 20. September treffen sich in Bad Soden-Salmünster 19 Mannschaften aus 13 Landesverbänden zur 34. Deutschen Senioren-Mannschaftsmeisterschaft der Landesverbände. Württemberg (50+) und Baden (65+) verteidigen ihre Titel – beide gegen ein Feld, das stärker besetzt ist als im Vorjahr.
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"Ein schöner symbolischer Moment." Der DSB knackt die 100.000er-Grenze
„Waaaas?“ Die Verblüffung kroch förmlich durchs Telefon, als der Deutsche Schachbund sich bei Jerome Lorenz meldet. So recht will er die Botschaft auch nach dem längeren Gespräch noch nicht glauben, denn einige Stunden später meldet sich der Spielleiter und Jugendwart des Schachvereins Dinslaken 1923, Thomas Rosenberg. Sein neues Mitglied zweifle ein wenig an der Seriosität des Anrufs und der Nachricht. Er werde doch wohl nicht gerade veräppelt? Nein, denn der 18-jährige Jerome Lorenz ist kein gewöhnliches Vereinsmitglied. Mit seiner Anmeldung am 23. August um 23.32 Uhr durch Thomas Rosenberg wurde er zum 100.000 Mitglied des Deutschen Schachbundes. „Das“, sagt Präsident Paul Meyer-Dunker, „ist ein schöner symbolischer Moment für den DSB. Die Bestätigung dessen, was wir seit Jahren sehen: Schach boomt, wir sind als Verband auf dem richtigen Weg.“
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Zehn Jahre Schachbund: "Jeden Tag Action. Nie Langeweile."
Häufig, sagt Judith Zabel, erinnere sie ihre Arbeit beim Deutschen Schachbund an ein Handballspiel. „Jeden Tag Action – und sehr viel Abwechslung.“ Wie bei den Füchsen Berlin, wo man die 40-Jährige fast bei jedem Spiel antrifft. Eine Handballpartie, mit all ihren Tempo-Gegenstößen und den intensiven Zweikämpfen, ist ja ein stetes Auf und Ab, Tore fallen nahezu minütlich. Judith Zabel besitzt sowohl bei den Bundesliga-Männern als auch bei den Zweitliga-Frauen der Füchse eine Dauerkarte – und wenn auf dem Parkett der Max-Schmeling-Halle Erfolge gefeiert werden (wie zum Beispiel 2025 mit der Deutschen Meisterschaft), dann kommt Judith Zabel auch gerne mal voller Stolz im grün-weißen Trikot ins Büro. Gutes Stichwort: Ins Büro, die DSB-Geschäftsstelle, fährt sie – eine Stunde Anfahrtszeit mit den Öffis aus dem Bezirk Wedding - seit exakt zehn Jahren. Am 1. September 2016 hatte Judith Zabel, die Assistentin der Geschäftsführung, ihren ersten Arbeitstag beim Deutschen Schachbund. Heute darf gefeiert werden.
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Herzlichkeit. Hingabe. Frauenpower.
Der Mann hat schon viel erlebt, aber hier lässt sich festhalten: Nach diesem Event war auch The Big Greek hin und weg. Georgios Souleidis, Deutschlands erfolgreichster Schach-Streamer, schwärmt von „unglaublicher Herzlichkeit und Hingabe der Gastgeber“, von „Frauenpower und Familiengeist“, die hinter diesem Turnier steckten: der Chemnitzer Schachcup 2026. Cheforganisatorin Anne Czäczine samt ihren Töchtern Laura und Paula, die gerade erst das Kandidatinnen-Turnier bei den Deutschen Meisterschaften gewonnen hat, sind für The Big Greek das „sportliche Rückgrat“ des CSC Aufbau 95, der in der vergangenen Saison nur knapp den Klassenerhalt in der Bundesliga verpasst hat. Dieser Tage hatte der Verein zum Chemnitzer Schachcup (Motto-Unterzeile: schwarz, weiß und bunt) eingeladen – einem Frauenturnier der besonderen Art. Und, ganz nebenbei, der schachliche Nachklapp zu Chemnitz als europäische Kulturhauptstadt 2025. Was im vergangenen Jahr als Idee zwischen Anne Czäczine und Thomas Weischede von der Emanuel Lasker Gesellschaft entstand, wurde perfekt 2026 ausgeführt.
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Zu Gast bei Lasker: Carsten Schmidt vertritt den DSB in Barlinek
Wenn eine Stadt ihren berühmtesten Sohn feiert, darf der Deutsche Schachbund nicht fehlen: Geschäftsführer Carsten Schmidt hat den DSB beim 7. Internationalen Emanuel-Lasker-Schachfestival in Barlinek vertreten. Am Samstag, dem 29. August 2026, kamen dort wieder Schachfreundinnen und Schachfreunde aus Polen und Deutschland zusammen, um die deutsch-polnische Schachfreundschaft zu feiern.
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NSR-Aus- und Weiterbildung in Gladenbach
Im hessischen Gladenbach wurde an bewährtem Seminarort vom 20./21.8. - 23.8.2026 die diesjährige NSR Aus- und Fortbildung mit insgesamt 27 Teilnehmenden durchgeführt.
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Stellungnahme des Deutschen Schachbundes zu Beschwerden von Timur Turlov
Zu den von Herrn Timur Turlov eingereichten Beschwerden und den gegen den Deutschen Schachbund erhobenen Vorwürfen
Angesichts der von Timur Turlov bei der FIDE-Wahlkommission eingereichten Beschwerde sowie weiterer gegen den Deutschen Schachbund und seine Organe gerichteter Vorwürfe sieht sich der Deutsche Schachbund e.V. (DSB) veranlasst, öffentlich Stellung zu nehmen.
Der DSB hat sich bislang bewusst zurückhaltend verhalten. Angesichts der Art, Häufigkeit und Tragweite der inzwischen erhobenen Vorwürfe halten wir es jedoch für erforderlich, den Sachverhalt klarzustellen und die institutionelle Unabhängigkeit und Integrität unseres Verbandes zu verteidigen.
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Starke erste Tour-Saison: Vincent Keymer beendet Grand-Chess-Tour-Finale auf Platz vier
Die Grand Chess Tour 2026 ist Geschichte und für Vincent Keymer war seine erste Saison als fester Tour-Teilnehmer ein bemerkenswerter Erfolg. Beim Finalturnier in Saint Louis musste sich der deutsche Großmeister im Spiel um Platz drei Wesley So mit 12:18 geschlagen geben und beendete das Finale damit auf Rang vier. Den Gesamtsieg holte sich Praggnanandhaa Rameshbabu, der im großen Finale gegen Titelverteidiger Fabiano Caruana einen sensationellen Sechs-Punkte-Rückstand aufholte und am Ende mit 15:13 die Nase vorn hatte.
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"Wir wollen ein Wissenspool in Sachen Inklusion sein."
Wenn es um Inklusion geht, um seine Sache, ist Gert Schulz ein Kämpfer. So freut sich der Inklusionsreferent des Deutschen Schachbundes zwar einerseits, dass vom 10. bis 17. September in Samarkand auch die dritte Olympiade für Schachspieler und -spielerinnen mit Behinderung stattfinden wird, zu der auch der DSB ein Team entsendet – aber andererseits ärgert ihn, dass sich die Para-Olympiade nur drei Tage mit der 46. Olympiade der internationalen Schachstars überschneidet: „Warum nur so kurz? Das hätte man besser machen können.“ Ebenso vermisst er, wie früher, internationale Teams mit Gehörlosen, Blinden und Körperbehinderten, die an der regulären Olympiade teilnehmen. „Ich hätte gerne beides gehabt, die eigene Olympiade für Behinderte – und diese Teilnahme der internationalen Auswahlteams im anderen Feld. Das wäre dann wirklich gelebte Inklusion.“ Was er nun im Zusammenhang mit der FIDE kritisiert, will er auf DSB-Ebene künftig vorantreiben. Der wichtige Schritt in diese Richtung war die Gründung des Vereins „Förderkreis Inklusion im DSB“. Der hielt am Mittwoch seine erste, konstituierende Präsidiumssitzung ab.
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† Anton Hilpoltsteiner
Am 16. August 2026 ist Anton Hilpoltsteiner nach langer, schwerer Krankheit im Alter von 88 Jahren gestorben. Mit ihm verliert der deutsche Schachsport einen jener Funktionäre, deren Arbeit kaum jemand zu Gesicht bekommt – und von der doch über Jahre hinweg jede einzelne Wertungszahl in Deutschland abhing.
Geboren am 22. Juli 1938 in München, blieb er dem Schach in Oberbayern zeitlebens verbunden: als Spieler, als Turnierleiter, als Vereinsvorsitzender – und vor allem als "Rechner".
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Dieter Pirrot gewinnt das 23. Rheinland-Pfalz-Senioren-Open
Vom 18. bis 26. August 2026 richtete der Schachbund Rheinland-Pfalz e.V. (SBRP) zum 23. Mal das Rheinland-Pfalz-Senioren-Open aus. Austragungsort war wie gewohnt das Hotel Glockenspitze im Sportzentrum 2 in Altenkirchen im Westerwald. Das Turnier gilt als die offizielle rheinland-pfälzische Seniorenschachmeisterschaft und hat sich über die Jahre zu einem festen, international beachteten Termin im Seniorenschachkalender entwickelt.
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Problemschachaufgabe 1012 (Löse-WM in Magdeburg)
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Neil Albrecht holt sich IM-Norm und Turniersieg – aber nicht den Titel in Württemberg.
Nur eine Niederlage, 92 Elo-Punkte gewonnen: Die neue württembergische Titelträgerin ist erst 18 Jahre alt, aber längst sehr erfolgreich im Erwachsenenbereich angekommen. Das zeigte Ana-Maria Bursan jetzt bei der Internationalen Offenen Deutschen Frauen-Einzelmeisterschaft (IODFEM) in Ruit, wo sie Sechste wurde – und sich als beste Württembergerin den Landestitel holte. In der Meisterklasse der Württembergischen Einzelmeisterschaft brillierte ein weiteres DSB-Talent: Neil Albrecht, der erst 15 Jahre alt ist und den DSB regelmäßig auch international vertritt. Er gewann das Turnier, holte sich 49 Elo-Punkte und steuert damit auf die 2400 Elo zu. Aber Landesmeister wurde er trotzdem nicht, sondern der Drittplatzierte Georg Braun, der zuletzt beim Schachgipfel in der Meisterklasse für eine faustdicke Überraschung gesorgt hatte. Warum diese Platzierungs-Koruisität? Auflösung folgt.
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"Das Schachbrett kennt keine Grenzen."
Irgendwann sagt Ana-Maria Valean zwei bemerkenswerte Sätze. Zum Ersten: „Egal, aus welchem Land sie kommen – sie werden sich gut verstehen, weil sie alle die Sprache des Schachspiels sprechen.“ Zum Zweiten: „Das Schachbrett kenne keine Grenzen – egal, welche Behinderung sie haben.“ Ana-Maria Valean aus Schweinfurt wird die Delegation des Deutschen Schachbundes bei der Olympiade der Spieler mit Behinderung in Usbekistan anführen. Offizieller Turniertitel: „3rd FIDE Chess Olympiad für People with Disabilities“. Das Turnier findet auch in Samarkand statt, es gibt eine mehrtägige Überschneidung zur 46. Olympiade. Ana-Marias Sohn David-Andrei Valean ist mit seinen 17 Jahren der Jüngste im Team. „Ich freue mich jetzt schon riesig“, sagt er, „es wird mir eine große Ehre sein, mit meinen Teamkollegen Deutschland bei diesem Turnier zu vertreten.“ Gemeinsam mit dem Internationalen Meister Sergej Salov, Günter Michalke, Artur Kevorkov und Manuela Mekus, die das obligatorische Team-Frauenbrett bei dieser Para-Olympiade besetzen wird. „Wir werden atmosphärisch ein gutes Team haben“, sagt Gert Schulz, der Inklusionsreferent des DSB. Ana-Maria Valean pflichtet ihm bei. Der Kontakt zwischen den Spielern sei bereits sehr eng: „Man spürt jetzt schon den Teamgeist.“
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Problemschachaufgabe 1011 (Löse-WM in Magdeburg)
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Neue Jugend-Weltmeisterschaft U7–U17: DSB legt Teilnahmekriterien fest
Der Weltschachverband FIDE trägt vom 13. bis 21. Oktober 2026 gemeinsam mit dem spanischen Schachverband erstmals eine Jugend-Weltmeisterschaft für die Altersklassen U7, U9, U11, U13, U15 und U17 aus. Austragungsort ist Roquetas de Mar an der andalusischen Costa de Almeria. Gespielt werden elf Runden im Schweizer System mit einer für diese Altersklassen neuen, dynamischeren Bedenkzeit von 45 Minuten plus 30 Sekunden Aufschlag pro Zug.