DSB-Feed
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Helferinnen und Helfer für den Schachgipfel 2026 in Dresden gesucht
Vom 16. bis 26. Juli 2026 richtet der Deutsche Schachbund den Schachgipfel in Dresden aus – eines der größten Schach-Events des Jahres.
Du hast in diesem Zeitraum ein paar Stunden oder Tage Zeit und Lust, dich einzubringen? Dann werde Teil des Teams – mit Aufwandsentschädigung und Einblicken hinter die Kulissen des Spitzenschachs. Besonders attraktiv: Das Helfen lässt sich teilweise mit einer eigenen Turnierteilnahme verbinden, z. B. beim Finale der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaften oder der Deutschen Schach960-Meisterschaft.
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Problemschachaufgabe 981
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Faszination Schach - Schachtage im dez Kassel
Bereits über 150.000 Kinder kamen, um die „Faszination Schach“ von Großmeister Sebastian Siebrecht als Erlebnisschachprogramm zu rocken. Spiel, Spaß und Begeisterung pur!
Das dez Kassel ist zum elften Male Ausrichter der beliebten Kinderschachinitiative. Oberbürgermeister Dr. Sven Schoeller hat die Schirmherrschaft übernommen. Stadtrat Richard Schramm vertritt die Stadtspitze und wird zusammen mit Centermanager Martin Wimberger und den Viertklässlern der Fasanenhofgrundschule den Eröffnungszug am Montag, den 16. Februar 2026 um 10.00 Uhr ausführen.
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Neue Mitglieder – aber wie? Praxisnah, inspirierend und voller Ideen
Im Folgenden berichtet Jannik Kiesel über die fünfte Ausgabe von "WissenSchach kompakt":
Am Mittwoch stand von 19:00 bis 20:30 Uhr beim fünften Termin der Reihe „WissenSchach kompakt“ alles im Zeichen der Mitgliedergewinnung. Unter dem Titel „Neue Mitglieder – aber wie?“ zeigte Gerhard Prill, Beauftragter für Mitgliedergewinnung, eindrucksvoll, wie Vereine dem Mitgliederschwund aktiv begegnen können.
Der Vortrag entwickelte sich schnell zu einem lebhaften Austausch mit intensiver Diskussion. Zahlreiche Teilnehmende brachten eigene Erfahrungen ein, stellten kritische Fragen und diskutierten praxisnahe Lösungsansätze. Klar wurde: Neue Mitglieder gewinnt man nicht zufällig – man muss sie gezielt ansprechen.
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"Erfolgreiche Arbeit sichtbar machen." Wer wird Frauenschach-Verein des Jahres?
Noch ist etwas Zeit, aber der Frauenkommission des Deutschen Schachbundes ist es wichtig, in diesem Jahr „die Kriterien für die Bewerbung frühzeitig zu kommunizieren“, wie die DSB-Frauenschach-Referentin Nadja Jussupow betont. Auch, um womöglich die Teilnehmerzahl in die Höhe zu schrauben bei einem Wettbewerb, den es unter dem Dach des Deutschen Schachbundes im vergangenen Jahr zum ersten Mal gab – und den die Schachfreunde Karlsruhe damals gewannen. Sie sind mittlerweile auf einem Banner des DSB verewigt und werden ihre Trophäe alsbald überreicht bekommen. Kurzum: Es geht um den Titel: Frauen-Schachverein des Jahres 2026.
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Problemschachaufgabe 980
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Anpassungen der FIDE an den Regularien B.06.1 für Schiedsrichtertitel (FA, IA)
Die FIDE hat Ende letzten Jahres Anpassungen an den Regularien für Schiedsrichtertitel (FA & IA) beschlossen, die ab 01.03.2026 gelten.
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Mission EM-Medaille: Wenn Trainerinnen nach Perlen tauchen - und in China die Nacht zum Tage wird.
„Erfolg”, sagt Nadja Jussupow, „ist nicht nur eine Frage der Quantität. Erfolg wird auch im Schachsport vor allem an Medaillen gemessen.” Ja, wer die Frauenschach-Referentin des Deutschen Schachbundes kennt, der weiß nur zu genau: Sie ist ambitioniert. So freut sie sich nicht nur über ihr aktuelles Erfolgsprojekt „Super Tuesday Mädchenschach“, dass bei vier Onlinetrainings mit prominenten Trainerinnen schon über 300 Teilnehmerinnen angezogen hat – sie denkt schon weiter. Gemeinsam mit Bundesnachwuchstrainer Bernd Vökler und Tatjana Melamed hat die Schachschule von Artur und Nadja Jussupow nun die nächste Projekt-Stufe gezündet. Oder, wie es Vökler formuliert: „Jetzt beginnt der leistungssportliche Teil.“
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"Vorsichtig optimistisch." Ortstermin der FIDE zur Senioren-WM.
Ortstermin für den DSB in Magdeburg, mit hohem Besuch. Akaki Iashvili,Präsident der Georgischen Schach-Föderation, gab sich die Ehre. Er ist beim Weltverband FIDE als Special Tasks Director tätig. Heißt, der Internationale Meister ist bei der FIDE als Direktor zuständig für die Prüfung von Bewerbungen, der Koordination und Auswahl internationaler FIDE-Turniere. Er könnte also der entscheidende Mann bei einem großen DSB-Projekt sein. Die Rede ist von der Mannschafts-WM der Senioren, um die sich der Deutsche Schachbund beworben hat. Die Titelkämpfe sollen vom 31. März bis 11. April 2027 in Magdeburg stattfinden – im Jahr des 150-jährigen Bestehens des Deutschen Schachbundes.
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DSAM in Ingolstadt: Wenn die Mama mit dem Sohne...
„Das war richtig klasse“, schwärmt Sandra Schmidt. Die Turnierchefin der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft hat wahrlich schon viel erlebt – aber dieses Turnier, das nur im Rahmenprogramm der DSAM in Ingolstadt stattfand, hat sie regelrecht begeistert. „Dieses Turnier hat tolle Geschichten geschrieben – von Frauen, die teilweise zum ersten Mal richtig Schach gespielt haben. Auch davon lebt unser Sport.“ Insgesamt 16 Frauen nahmen am zweiten Beginnerinnen-Turnier der DSB-Frauenschachreferentin Nadja Jussupow teil – die meisten kannten kaum mehr als die Grundregeln des Schachs. Danach waren sich alle einig: Dieses Turnier passt zur DSAM wie die Dame zum König. Wenn es irgendwie machbar ist, so Schmidt und Jussupow, soll es ab sofort fester Bestandteil der DSAM werden - diesem inklusiven Turnier, bei dem diesmal der jüngste Teilnehmer (Otto Hamann) acht Jahre alt war, und der älteste, Siegbert Humeda, 83.
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Kinderschutz im Schach – Verantwortung übernehmen, sicher handeln
Wie man als Verein dem Thema Safe Sport gerecht wird - dafür gibt es nun eine Kinderschutz-Grundlagenschulung des DSB im Onlineformat. Dieses Angebot richtet sich vorrangig an Referenten und Referentinnen, Funktionäre und Funktionärinnen undTrainer und Trainerinnen des Deutschen Schachbundes, aber die Schulungen sind offen für alle, die am Thema Kinderschutz interessiert sind. Die Schulung erfüllt die Vorgaben der aktualisierten Rahmenrichtlinien des Deutschen Schachbundes für die Ausbildung von Trainer und Trainerinnen (Aus- und Fortbildung). Für den Lizenzerwerb oder die Lizenzverlängerung können fünf beziehungsweise drei Lerneinheiten (LE) erworben werden.
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Faszination Schach – Tour 2026
Der Essener Großmeister Sebastian Siebrecht tourt im inzwischen fünfzehnten Jahr durch die größten deutschen Einkaufszentren, um den Schachsport publikumswirksam zu präsentieren und viele für den Denksport zu begeistern. Mit seiner Veranstaltung „Faszination Schach“ werden die Einkaufszentren in einen lebendigen Schachunterricht verwandelt. Täglich wird von 10.00 bis 20.00 Uhr ein reichhaltiges Programm angeboten.
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Wijk aan Zee – der Puls des klassischen Schachs
Das Wimbledon des Schachs! Hätten wir keine Mannschaftsturniere, Welt- und Europameisterschaften, den Weltcup oder Grand Swiss, wäre der Höhepunkt des Schachjahres gleich auf den Jahresbeginn terminiert. Zu Zeiten der K&K [Red.: Karpow und Kasparow] eher als Aufgalopp für Linares angesehen, hat Wijk aan Zee seinen Status längst deutlich gefestigt. Das Erfolgsgeheimnis liegt darin, dass das Turnier nicht durch Stars, sondern durch seine Struktur definiert wird: durch die interessante Zusammensetzung der Teilnehmerfelder, in denen Weltklasse, Etablierte und immer jünger werdende neue Gesichter mit den an ihren Brettern eng zusammengepferchten Amateuren im De Moriaan zusammenfließen. Hier schlägt das Herz des klassischen Schachs!
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Problemschachaufgabe 979
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Ingolstadt wird zur Jubiläumsshow - und zur Krönungsmesse für den König der DSAM.
Die Deutsche Schach-Amateurmeisterschaft kommt nach Ingolstadt. Zum zweiten Mal, nachdem sie bis 2025 sieben Jahre gar nicht in Bayern Station machte. „Die Bayern haben schon gewitzelt, dass es die norddeutsche DSAM ist“, witzelt Turnierchefin Sandra Schmidt, zweifellos auch mit Blick auf den Präsidenten des Bayerischen Schachbundes, Ingo Thorn, der bei der DSAM als Ehrengast das Turnier eröffnen wird. „Jetzt wirkt es aber so, als könnten wir dieses Turnier richtig gut etablieren“, so Schmidt. Die Teilnehmerzahl im Maritim-Hotel an der Schlosslände, für viele Akteure eines der schönsten Maritim-Hotels, ist zum Vorjahr deutlich gestiegen – aktuell liegt sie bei 419 und damit schon um rund hundert Spielerinnen und Spieler höher als im vergangenen Jahr. Und das, obwohl der normale DSAM-Rhythmus (Donnerstag bis Sonntag) durchbrochen wird. Gespielt wird ausnahmsweise vom heutigen Freitag an (Blitzturnier) bis Montag. Das hänge, so Pairing-Officer Frank Jäger, damit zusammen, dass das Hotel nur an diesen Tagen die nötigen Kapazitäten zur Verfügung habe stellen können. In diesem Jahr wird das Ingolstädter Turnier zu einer Art Jubiläumsshow. Es gilt Rekordhalter zu ehren – mit der Ehrenplakette der DSAM. Darunter den ungekrönten König der DSAM, der nun doch seine Krönungsmesse bekommt: Frank Stolzenwald. Er sagt auf Anfrage des DSB-Teams Öffentlichkeitsarbeit: „Ich bin froh, etwas in meinem Leben gefunden zu haben, dass ich kontinuierlich, mit Ausdauer und wiederkehrender Freude betreibe.“
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Verbindende Mission: Condor wird neuer Partner der DSAM.
Die Deutsche Schach-Amateurmeisterschaft freut sich über einen neuen Partner. Die Condor Flugdienst GmbH, kurz Condor, hat mit der DSAM eine Kooperation abgeschlossen. Die Zusammenarbeit wird bereits bei der kommenden DSAM-Etappe in Ingolstadt (30. Januar bis 2. Februar) für alle Teilnehmer sichtbar. So bekommt unter anderem der jeweilige Gruppensieger bei allen Qualifikationsturnieren einen 100-Euro-Fluggutschein. Beim Finale wird der Gutscheinwert dann auf 250 Euro erhöht.
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Da ist das Ding! Matthias Blübaum überspringt die 2700-Elo-Hürde.
Heute ist nochmal Ruhetag. Er brauche diese Tage, nutze sie sehr intensiv zur Erholung – aber auch zur Vorbereitung, sagt Matthias Blübaum. Vor allem, der Stress wird ja nicht weniger werden: „Nach Wijk aan Zee beginnt die eigentliche Arbeit“, sagt der Lemgoer Großmeister. Aber heute darf er auch einmal genießen, denn er hat – zumindest für den Moment – etwas geschafft, auf das er lange hingearbeitet hat. Viele Jahre, so hatte Blübaum betont, habe er sich gefragt, warum er mit seiner Elozahl stagniere. Eine Antwort hat er darauf angeblich nie gefunden. Er habe doch immer auf die gleiche Weise weitergearbeitet, sagte er stets. Irgendwann, so hat er verraten, wollte er sich schlicht keinen Kopf mehr machen. Doch nun thematisierte er es an einem historischen Tag selbst: Blübaum hat die 2700-Elo-Marke überschritten - als dritter deutscher Spieler. Nach seinem Sieg in der zehnten Runde des Tata Steel in Wijk aan Zee über einen weiteren WM-Kandidaten, Anish Giri, steht er in der Live-Wertung mit 2701 Elo-Punkten auf Rang 32 der Weltrangliste. In den Niederlanden hat er damit schon 17 Elopunkte Plus gemacht.
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79 Schülerinnen, Löcher im Bauch - auch für Dinara Wagner eine tolle Erfahrung
Es war nicht leicht für IM Dinara Wagner- aber sie hatte großen Spaß. "Das war eine richtig tolle Erfahrung. Vorher hatte ich zwar schon Trainings für junge Mädchen gegeben, aber noch nie vor so einem großen Publikum", sagte sie. „Natürlich ist sie sonst ein ganz anderes Trainingsniveau gewohnt – und auch die Masse der Mädchen ist ja nicht so einfach zu bewältigen“, sagt WFM Nadja Jussupow und lacht: „Ich glaube, das alles war richtig, richtig stressig für sie.“ Das kann man wohl sagen. 79 Mädchen haben am fünften Online-Training des DSB-Mädchen-Förderungsprojekt U12, auch bekannt unter dem Begriff „Mädchen Schach Super Tuesday“ teilgenommen – und der Großmeisterin einige Löcher in den Bauch gefragt. Die Erfolgsgeschichte geht damit weiter – insgesamt liegt die Teilnehmerinnenzahl mittlerweile bei 302. „Wir sehen auch immer wieder neue Gesichter“, freut sich die Initiatorin, DSB-Frauenschach-Referentin Nadja Jussupow.
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Sieg gegen Weltmeister Gukesh: Reist Blübaum als 2700-Elo-Großmeister zum Kandidatenturnier?
Matthias Blübaum und die schwarzen Figuren – das wird immer mehr zur großen Liebe. Mittlerweile spürt die Konkurrenz aufgrund seiner Quote mit Schwarz: Dem Großmeister aus Lemgo liegt es, seine Gegner kommen zu lassen – und sie dann auflaufen zu lassen, wenn sie zu mutig werden. Neuer Beweistermin: Die neunte Runde beim traditionsreichen Tata Steel in Wijk aan Zee, als Blübaum den amtierenden Weltmeister Dommaraju Gukesh besiegte und danach sagte: „Es fühlt sich gut an.“ Er habe „das so nicht erwartet“, sein Plan sei es vor allem gewesen „solide zu spielen“. Aber dann habe er schnell festgestellt, dass Gukesh sich trotz fehlender Überlegenheit treu bleiben wolle – und seine Chance genutzt: „Es ist sein Stil, dass er immer gewinnen will.“ Jene Ungeduld der Favoriten, die Blübaum schon mit einem Siegeszug beim Grand Swiss überraschend ins Kandidatenturnier spülte – und die ihn nun auf bei seiner Generalprobe für dieses Event ab 28. März auf Zypern erneut triumphieren lässt.
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Problemschachaufgabe 978